Gizeh Kampagne: Prolog [Deutsch]

Fertiggestellte Missionen, Kampagnen und Modifikationen auf Basis von FreeSpace SCP
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Alexander
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19. Jun 2018, 22:16

Danke für das Feedback. Sehr ehrlich und direkt, aber das ist ok. Die Kritikpunkte sind auch alle richtig so. Manchmal habe ich hier derbe übertrieben.

Kurz zur Erklärung:

Die meisten Fragen werden erst in der Hauptkampagne geklärt. Das betrifft die Herkunft der Shivaner, die Artefakte und auch die Ziele/Motive der Vasudaner. Allgemein gesprochen sind die Vasudaner hier nicht unbedingt die Guten, aber sie werden eine wirklich GROSSE Kanone haben. Und diese Kanone wird man dringend brauchen.

Die meisten Bewohner der Grenzwelten sind NTF-Fans und/oder von der GTVA enttäuscht. Hier ist nicht mit viel Kritik an der NTF zu rechnen.
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Revan
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19. Jun 2018, 22:47

Mission 6Show

Das Gedicht oder die Prophezeihung gefällt mir sehr gut. Einzig der Begriff Ancients stört mich. Aber das ist vielleicht nur persönlicher Geschmack. Alles ist in Deutsch gehalten, die Vernichter, die Götter etc nur die Uralten in Englisch. Vielleicht sollten die Ancients hier nicht sogar synonym zu den Göttern sein? Oder vasudansich religiös zu Halbgöttern? Würde imho zu dem religiös angehauchten Text passen.

Ein großes Schmunzeln hast du mir mit den Callsigns abringen können. Schöne Anspielung auf die User hier im Forum.

Die Dialoge fand ich hier gut. Es wird differenziert. Besonders sticht hier hervor, dass es professionelle Bewunderung für McCarthy gibt, derjenige sich aber wünschen würde, dass McCarthy Offizier der GTVA wäre, statt ein Warlord. Also durchaus eine Distanzierung zur NTF. Stellt sich zwar die Frage ob McCarthy diese Wahl je hatte, ist für den Wunsch des Charakters aber irrelevant.

Weiter gefiel mir der Dialog mit den drei Führungsschiffen. Krank (positiv gemeint) ist dass ausgerechnet Ahmose die Dinge zu einem sachlich logischem Punkt bringt. Auch wenn er ein arroganter Wix.... sein mag, ist das m.E. ein sehr wichtiges Detail.
Es wird der Eindruck erweckt, dass der Kontakt zu Sol noch nicht besteht. Bin mir im Moment aber nicht so sicher, ob der Sprungknoten
zu diesem Zeitpunkt nicht bereits stabilisiert sein sollte. Aber gut... spielt aber auch nur eine untergeordnete Rolle. Notfalls wäre es nur ein Satz, den man ändern müsste.
Wird im CB danach geklärt, Sol-Knossos läuft gerade warm.

Ah ja, Ahmoses Satz den ich meine lautet sinngemäß: "Sol nutzt uns nichts, wenn die Shivaner zurück kehren." Das hat eine gewisse Komik, wenn er das in einem System sagt, wo die Shivaner - angeblich - nie weg waren.
Mission 7Show

Sososo, hier musste ich mir richtig viele Notizen machen. Hier und dort gute/stimmungsvolle Commandbriefs sind imho die halbe Miete beim Fredden. Und bevor ich in die Details gehe, sei erstmal gesagt genau das wurde vollstens erfüllt.

Etwas störend ist die Betonung dass die Hecate in der ehemaligen NTF Werft in Polaris repariert wird. Das muss doch nun wirklich keiner erwähnen. Alle wissen, dass Polaris NTF Gebiet war und die dortigen Werften das Rückrad der NTF-Rüstungsindustrie. Die Protagonisten wissen es und wir wissen es auch.

Sehr schöne Nodemaps aber auch etwas verwirrend, woher weiß man bitte, welches System hinter einem Subraumknoten liegt, wenn man diesen noch nie passiert hat? So wie ich es bisher verstanden habe könnte man (zumindest theorethisch) auch am anderen Ende der Galaxis heraus kommen. Aber scheinbar sind die Nodes schon passiert worden? Okay sie wurden wohl doch schon mal passiert, aber nie genau erforscht.

Großes Plus ist hier die offizielle Darstellung der Red Devils. Einziges Manko sind die Spekulationen über sie. Das passt zu einem vorgesetzten Offizier besser, als zum Politiker der den Oberbefehl inne hat.

Die Vorwürfe gegen die Vasudaner über Plünderungen werden wieder erwähnt. In dieser Form im Commandbrief finde ich es unpassend. Über offizielle Kanäle sollte man von Requirierungen sprechen. Wenn einfache Soldaten kein Blatt vor den Mund nehmen ist das was anderes.

Die Drohnen und Shivaner werden als Gerüchte in den Wind geschossen bzw den Red Devils in die Schuhe geschoben.
Wie schon erwähnt, wenn Shivaner verifiziert sind wäre es absolut unglaubwürdig, wenn die GTVA so handelt wie sie es hier tut.
Deckel drauf halten, damit nichts an die Öffentlichkeit gerät vielleicht. Aber zugleich auch alles mit einem voll ausgewachsenen Kampfverband abriegeln und gegebenenfalls ausräuchern.

Koth Juniors Geheimdienstakte war sehr verstörend. Nicht in der Form, wie sie geschrieben ist, sondern dass wir sie einfach so zu sehen bekommen. Im Debrief klärt sich ja dann, dass dein Vorgesetzter sie dir zu gesteckt hat. Hätte man eventuell bevor man es ließt ankündigen können. Ein Blabla vom Vorgesetzen und dann halt der Hinweis, dass er will, dass man diese Akte ließt.
Die Akte ist da auch sehr inkonsistent.
Da wird geschrieben man solle vermeiden dass Koth Junior Kontakte mit der NTF knüpft und dann wird er ausgerechnet in ein Geschwader gesteckt dass aus lauter Ex-NTFlern besteht?

Das ist auch ein Punkt, der mich ziemlich stört. Das die Scorpions wieder in die GTVA aufgenommen wurden ist eine Sache. Dass aber alle Neu-Scorpions aus ehemaligen NTFlern rekrutiert wurden eine andere. Vielleicht sollten es nur die Staffelführer und Aufwärts sein, plus hier und da einige Veteranen, aber doch nicht alle.

In der Mission geht es dann zunächst mit dem politischem weiter. Die Schiffe die rein springen und jeder quasi sein Statement zur Politik abgibt funktioniert am Anfang gut. Später wenn die ersten Wellen abgewehrt wurden wirkt das recht künstlich. Eventuell sollte das in eine Ruhephase dazwischen hinein.

Meine Meinung zu Piraten hat sich seit Derelict nicht geändert. Und so stellt sich natürlich die Frage, was diese kleinen und größeren Angriffe bezwecken sollten. Was wäre gewonnen wenn sie drei Elysiums abschiessen, die negativ zu Hansen stehen?
Der Angriff auf den Kreuzer steht auf einen anderen Blatt. Aber dann muss man sich die Frage gefallen lassen, weshalb die Red Devils soviel Material verschwenden für einen Abschuss der recht unsicher ist. Ich bin mir nichtmal sicher, ob die Wellen etwas gegen Kreuzer und Eskorte hätten reißen können, wenn die Eskorte nur aus AI-Piloten bestanden hätte.
Mission 8Show

In einem kurzen Briefing erfahren wir, dass eine Offensive gegen das benachbarte Pollux-System läuft. Im System gibt es illegale Kolonien wie wir erfahren, aber halt auch Piratennester. Ahmose macht Tabula Rasa und erklärt das ganze System zum militärischen Sperrgebiet.

Zudem wird noch darüber gemeckert, dass Ahmose einer vasudansichen Einheit befohlen hat eine Opperation durchzuführen, die eigentlich die Scorpions hätten durchführen sollen. Da wird doch echt gemeckert, weil jemand seinen Job nicht machen muss.^^

Wir geleiten dann einen Frachter, ein Lazarettschiff und ein Forschungsschiff zum Pollux-Knoten. Mehrere Piratenjäger verlassen den Knoten und greifen uns an. Wir geben unserem Konvoi Jagdschutz bis dieser ins Pollux springen kann.
Es könnte sich so darstellen, dass die Piratenjäger aus dem Pollux fliehen und dann in Panik die "Blockade" angreifen. Wobei bisherige Piratenregeln vorerst auch außer Kraft gesetzt sind. Pollux ist immerhin jetzt ein Kriegsgebiet.
Mission 9Show

Wir sind via Red Aleart ins Pollux gewarpt. Uns wird nochmal deutlich gemacht, dass Pollux Sperrgebiet ist, aber nicht das der GTVA sondern Sperrgebiet des Vasudanischen Imperiums. Oder kurz: Wir sind hier unerwünscht.
Wir kommen auch kaum dazu Luft zu holen, weil wir von vasudanischen Abfangjägern bedrängt werden. Irgendwann haben wir dann die vasudansichen Jäger beseitigt und McCarthy von dem ich nicht mal gemerkt habe, dass er anwesend ist, bedankt sich bei uns für unsere Hilfe.
Wenn die Mission unkoodiniert und hastig wirken sollte - und ich weiß, sowas ist manchmal gewollt - hast du gute Arbeit abgeliefert.
Im Debrief erfahren wir, dass uns wahrscheinlich ein Kriegsverbrechertribunal erwarten wird, weil wir unsere Verbündeten abgeschossen haben. Oha. Aber die Scorpions geloben zum SC zu halten.
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Revan
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21. Jun 2018, 20:37

Mission 10Show

Die Vasudaner haben 9 Tritons der Siedler (?) beschlagnahmt um damit Fracht aus dem System zu verschiffen. Wir wollen dies verhindern, weil diese Frachtschiffe dringend für Lebensmitteltransporte benötigt werden. Und da ist er auch wieder unser strahlender Held. Nein, das soll hier keine Kritik sein, ich konnte es mir aber nicht verkneifen.

Mit 9 Elysiums machen wir uns ans Werk die Tritons zurück zu holen. Die Vasudaner schaffen es mit ihren geringen Mitteln vor Ort eine maximale Gegenwehr auf die Beine zu stellen. Ich gebe es zu, eine Unachtsamkeit von mir wurde mit einer Niederlage bestraft.
Beim zweiten durchgang habe ich mehr auf die Transporter geachtet.
Vasudanische Frachtschiffe übernehmen quasi die Funktion leichter Kreuzer, ganz in der Tradition in der einst die Satis auch entworfen wurde. Ich frage mich allerdings ob es wirklich passt, dass wir diese Frachter mal eben versenken. Wir wollen ja eigentlich nicht unnötig eskalieren und da wirken diese Abschüsse etwas daneben. Vor allem da die Oberon nach Gelingen der Aktion noch den Gassammler und eine nur leicht bewaffnete Bes in Stücke schiesst.

Uns droht nun ein Kriegsverbrechertribunal und wir werden in Arrest genommen.
Mission 11 (plus Cutszene)Show

Unser vasudansicher Prophet versüßt den Tag wieder mit einem gelungenen Text. Die einzige Kritik die ich hier habe ist, dass der Text etwas kryptischer hätte sein können. Insbesondere dass er genau die Sonne "Capella" 4000 v Chr benennen kann wirkt eigenwillig.

In einer schönen Cutszene hören wir von Dr. Strangelove der die Heimat der (doch toten) Aliens entdeckt hat und nicht will, dass diese in die Hände der Vasudaner fallen. Interessant hierbei ist, dass Strangelove aber der GTVA gegenüber loyal zu sein scheint.

Es folgt ein großartiger Tagebucheintrag von Koth Junior!
Nach knapp 2 Monaten entlässt uns unser Colonel aus dem Arrest. Er macht es sich aber wohl etwas zu leicht damit uns aus der Schusslinie zu nehmen indem er mit uns nach Mirfak geht. (Kann er das überhaupt einfach mal so entscheiden?)

Wir geleiten einen Konvoi im Mirfak zum Sprungknoten nach Formalhaut - ein relativ neu entdecktes System, das zwar besiedelt wurde aber kaum erforscht und nicht unter der Jurisdiktion der GTVA fällt.. Ich muss es vielleicht nicht extra erwähnen, aber hier gehts zur Alien-Drohnen-Heimatwelt.

3 Elysiums werden direkt zu beginn von vasudanischen Jägern massakriert. Natürlich denkt man zunächst Ahmose will uns, fragt sich aber zugleich warum dann die Transporter zerstört werden. Nach erfolgreicher Arbeit ziehen die Vasudaner sich dann zurück.
Dafür bekommen wir es mit einem Fenris und einem Leviathan plus Jäger zu tun.
Zuerst denkt man, Hanson will uns holen. Aber nein, es sind Piraten. Die Sagittarius kommt hinzu und es kommt zu einem Showdown zwischen Piraten und unserem Träger. Schön mal die Sagittarius in Aktion zu sehen.

Ich wundere mich ein wenig darüber, dass beide Fenris und Leviathan mehr der Konfiguration des Großen Krieges entsprechen. Gut ist natürlich klar, dass hier Nachschubmängel eine große Rolle spielen. Verwundert aber doch ein wenig, wenn sie so gar keine "Artillerie" ins Feld führen.

Die Piraten wurden dann als Red Devils identifiziert. Ihr Motiv ist wieder einmal ein wenig unklar.

Großes Plus ist der Tod eines Kameraden. Stiletto. Solche Elemente gehören einfach dazu. Besonders tragisch ist dass er nach meiner Erinnerung der moderateste der Flügelmänner war. Dieses Element käme noch mehr zum tragen, wenn er stärker in beidem aufgetreten wäre, in der GTVA-Kritik und der NTF-Kritik.

Nach der Mission war ich dann übrigens so neugierig auf die Sagittarius, dass ich sie mir mal im Tech-Room genauer angesehen habe.

Interessante Interpretation. Gefällt mir aber gut. Ich muss zugeben ein Veteran aus dem terransich-vasudanischen-Krieg wäre auch ein wenig sonderbar gewesen. Als Piratenschiff tauglich, als GTVA-Träger eher nicht.
Ein Träger den die NTF schnell aus Weltraumschrott zusammengeklebt hatte, den dann aber der GTVN erobern konnte, ja das hat etwas.
Mission 12Show

Hanson bläst weiter zur Offensive. Lässt interessanterweise aber die Zerstörer in Epsilon Pegasi stationiert. Derweil kommt es zur offenen Rebellion in der Bevölkerung die brutal Niedergeschlagen wird. Ich vermute, dass die Red Devils, die zwar die Rebellen tatkräftig unterstützen nichts mit dem Ausbruch zu tun hatten.
Wir erfahren außerdem von der Gizeh, bzw eben von Gerüchten über ein Superschiff das in Altair gebaut wird. Der Bedarf an all den Rohstoffen die die Vasudaner hier abtransportiert haben, wird offiziell abgestritten.

Wir selbst reagieren auf den Notruf einer freien aber illegalen Minenbasis. Über der Basis kreist das klassische Duo aus Fenris, Leviathan sowie deren Begleitjäger. Die Marines, die an der Station andocken berichten von den überresten eines Massakers, dass sie dort vor finden.
Einige EMPs gehen uns auf die Nerven. Dabei sind Stimmen zu hören, die ich zunächst als abgehakte Funksprüche interpretierte.
Sobald die Piraten in die Flucht geschlagen sind bekommen wir es mit einem Prototypen eines vasudansichen Schiffes zu tun, welches die Hoheit über die Situation an sich reißen will. Und weil die Vasudaner so schießwütig sind, treiben wir es ihnen aus.

Im Debrief stellt sich dann heraus, dass es die Vasudaner waren, die die Station gestürmt und das Massaker angerichtet hatten. Die Red Devils kamen anscheinend nur zur Hilfe. Das sollte dann wohl auch die Skepsis beseitigen. Die Minenarbeiter würden wohl kaum die Red Devils in Schutz nehmen, wenn die für das Massaker verantwortlich gewesen wären.
Mission 13Show

Hier geht es so ziemlich Schlag auf Schlag. Hanson eskaliert mit der Excalibur, welche direkt im Briefing schon rot - also feindlich - markiert wurde. Er scheint sehr hastig Fakten schaffen zu wollen. Wir wollen diese sinnlose Zerstörung vereiteln und starten einen Angriff auf die Hecate.

Hanson erwähnt zu Beginn, dass er "fertig" sein will, bevor die Vasudaner Aufmarschieren. Der Mann scheint wohl ein wenig unter Druck zu stehen?
Der Kampf ist überraschend einfach zu gewinnen. Klar ist mir nicht so ganz, warum man die Sensoren der Hecate eliminieren sollte.

Im Debrief wird etwas zu flapsig darüber gesprochen, dass die Red Devils die Hecate nun kapern werden. Ein paar Worte das und warum man dagegen nichts unternehmen wird, wären da wohl eher angebracht.

Ich kann nun gar nicht sagen wann genau der Punkt getroffen wurde... normalerweise hätte ich jetzt das bisherige Review abgeschickt und morgen weiter gemacht. Statt dessen hat mich aber das Fiber gepackt und ich zocke weiter.
Mission 14Show

McCarthy ruft um Hilfe und appelliert an die NTF-Veteranen in den Reihen der Scorpions. Ahmose hat zügig reagiert und Schiffe entsand.

Die noch immer lahm gelegte Excalibur wird von den Vasudanern angegriffen. Die erste Welle besteht aus mehreren Jägern. Die zweite Welle besteht aus Jägern und Bombern. Die dritte aus Jägern, Bombern und zwei Aten-Kreuzern. Die vierte und letzte Welle besteht aus Jägern, Bombern und einem neuen GVC Prototypen.

Damit ist das Überlaufen abgeschlossen. Wir sind nun endgültig Red Devils.

Im Debrief heißt es wir könnten uns nun ausruhen, es würden noch Tage bis zum nächsten Kampfeinsatz dauern.
Das ist jetzt wieder - zumindest in dieser Form - befremdlich.
"Ahmoses Hatshepsut wird in circa 6 Stunden hier eintreffen. Aber keine Sorge. Bis dahin sind wir verschwunden, wir kennen Subraumrouten die Ahmose nicht kennt. Er wird uns so schnell nicht finden." Würde da wohl besser wirken.

Es folgt ein Tagebucheintag von unserem Charakter. Ich habe absolut gar nichts daran zu meckern. Passt und ist stimmig.

In einer weiteren Cutszene sehen wir die Vasudaner, welche mit ihrer Gizeh lauern. Auch Stimmungsvoll.

Dann scheint noch eine Mission geladen zu werden, doch aus irgend einem Grund schlägt das Laden fehl. Ich denke mal es ist eine weitere Cutszene, das Debrief zuvor hatte ja eigentlich schon die Kampagne für beendet erklärt.
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@Alexander & @Novachen

Auf eure Beiträge werde ich demnächst antworten, wenn ich mein Gesamtfazit ziehe. Aber das mache ich nicht mehr heute.
 ! Nachricht von: Novachen
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Alexander
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21. Jun 2018, 21:54

Prima. Vielen Dank für das Feedback. Ich bin schon gespannt auf das Fazit.

Und ja, eigentlich sollten noch zwei Missionen auf Seiten der Red Devils folgen bevor alles zu Ende ist. Ich schaue am WE mal nach was da evtl. schief gelaufen ist.
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Revan
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22. Jun 2018, 20:25

FazitShow


Die Kampagne hatte zwei Haupteckpfeiler (wenn man es so nennen will).
Da wäre die Eroberung einer Hecate durch Piraten. Das wurde vollstens erfüllt.
Da wäre ein SC der in der Hauptkampange NSC und Pirat ist. Auch das wurde erfüllt, wenn auch anders als ich es gedacht hatte.
Darüber hinaus standen die Rahmenbedingungen fest. Die Terraner sind schwach und die Vasudaner sind stark und tierisch angepisst über die Terranische Schwäche. Auch das wurde erfüllt. Wenn auch nicht unbedingt so dargestellt. Ist im großen und ganzen so okay. Hier und da hätte aber ein wenig Einsicht über die Sichtweise der Vasudaner gut getan. Sei es ein Pilot, der Anspricht dass alle terranischen Gelder ins Knossos fließen während vor allem die Vasudaner ihre Leben riskieren um für Recht und Ordnung zu sorgen oder sei es ein Commandbrief wo der vasudansiche Imperator nun zur Vollendung von Sol-Knossos an die Terranischen Verbündeten appelliert ihrer Bündnispflicht nachzukommen und ihr eigenes Militärbudget erhöhen sollen. Vielleicht noch Hanson der sich aufspielt und verkündet 8 Milliarden Krediteinheiten in die Wiederinstandsetzung der Excalibur zu investieren.
Einfach etwas damit der Spieler sieht, dass es auch eine andere Seite der Medaille gibt, auch wenn die ansonnten kaum thematisiert wird.

Darüber hinaus gab es vieles was du selber festlegen musstest. Technologien, Handlungsort(e) sowie Charaktere.

Beginnen wir mit letzeren:

Jim Tim Hanson
Der korrupte Gouverneur der Adhara Koalition. Er ist der blasseste von allen Charakteren. Er ist korrupt und ein Selbstdarsteller. Ahmose scheint ihn in der Hand zu haben; da scheint mehr zu sein als nur das Offensichtliche. Ihm hätte es gut getan, wenn da einige konkrete Vorwürfe gekommen wären, die eventuell auch den Aufstand später in der Kampagne erklären können.
Zudem oder auch dadurch steht er scheinbar unter mächtigem Druck, weshalb er als inkompetenter Führer eine Operation dahin führt, wo das geplante Ende der Prolog-Kampagne auch war: In die Kaperung der Excalibur.
Der Spieler sollte irgendwann zuvor einige Indizien über das bekommen, was dahinter steckt. Aufgeklärt werden sollte es dann, sobald die Hecate erobert und Hanson gefangen genommen wurde.

Ahmose
Der rücksichtslose Admiral gefällt mir noch am besten. Zuerst war ich skeptisch, als du diesen Charakter aus Freespace 2 verwenden wolltest, fand aber auch kein Argument das dagegen sprach. Für mich war er einfach ein Schwachkopf. Du hast diesen Charakter in meinen Augen extrem aufgewertet. Er ist ein harter Hund und hat wenig Skrupel, aber seine Handlungen sind logisch nachzuvollziehen. Er fällt knallharte Entscheidungen, doch man frage sich selbst ob man angesichts der Bedrohung der totalen Auslöschung und eines unzuverlässigen Verbündeten nicht ähnlich entscheiden würde.
Das wirft auch ein besseres Licht auf seine Handlungen in Freespace 2. "Was sollen die Spielchen des GTVN? Da ist Bosh. Bringen wir es jetzt zu Ende, bevor die Shivaner aus dem Nebel kommen."
Es entspricht nicht ganz dem Konzept, dass er so rigeros Gizeh voran treibt und dabei über Leichen geht. Aber es widerspricht dem Konzept auch nicht. Der Aspekt "wir haben lange genug für euch Terraner unseren Hals hingehalten" der der eigentliche Kern der vasudanischen Haltung ist sollte aber mit einfließen. Ein Beispiel dazu wäre ja der Porta-Stellaris-Dialog den ich einige Beiträge zuvor nannte.

McCarthy
Er bleibt auch relativ blass, was daran liegt dass zwar viel über ihn gesprochen wird, aber wir eigentlich recht wenig von ihm erleben. Das muss aber nicht zwingend schlecht sein. Als cleverer undurchsichtiger Stratege könnte da durchaus das Potential zu einem ikonischen Charakter drin stecken (ja ein wenig aus dem Fenster gelehnt).
Eine Mission in der wir es mit ihm direkt zu tun haben würde gut tun. Er müsste uns dabei besiegen, jedoch als eine art Gentleman-Ganove auftreten und der Zweck seiner Handlungen müsste für uns dennoch unklar sein.

Die Piloten
Ich fasse sie mal zusammen, da ich mich zu oft wiederholen müsste. Ja, also wie schon gesagt geht es einfach nicht, dass es durch die Bank glühende Verehrer der NTF sind. Für den SC wäre es in seiner Ausgangslage eigentlich am sinnigsten, wenn er dem GTVN Meldung erstattet und regelmäßig Berichte abschickt. Damit könnte er sich prima in deren Augen rein waschen.
Da fehlt es an der Dynamik zwischen den Piloten, letztlich sollte man nicht vergessen, dass sie die Uniformen der GTVA tragen. Hier mal mehr mal weniger Sympathie zu den Red Devils. Spekulationen zu McCarthys Motiven. Das geht schon.
Ja und... statt die NTF auf ein Podest zu heben, wäre der bessere Ansatz die GTVA von ihrem herunter zu holen. Auf den Krieg bezogen kannst du da vieles Basteln. Da hatte ich ja auch einige Beispiele genannt. Im Krieg wird ein Sachverhalt je nach Seite Schwarz oder Weiß dargestellt, während die Wahrheit meistens Grau ist. Glorifiziere die Taten der NTF nicht, aber verharmlose sie. Auch die GTVA wird ihr Päckchen zu tragen haben, worauf sie nicht stolz ist worüber sie lieber den Mantel des Schweigens legen würde. Setz da den Hebel an.
Einige Beispiele dafür habe ich im ersten Beitrag geschrieben.
Garnier das dann mit gegenwärtigen Problemen die durch Hanson verursacht wurden. Und lass die Charaktere sich fragen ob Angesichts der Aktionen der Vasudaner die NTF nicht vielleicht doch recht gehabt haben könnte.

Kommen wir zur Technologie.
Wir haben uns darauf festgelegt, dass es keine großen Entwicklungen gegeben hat. Aber dass es Entwicklungen gegeben hat ist klar. Und hier hast du es geschafft, dass die nach Indianerstämmen benannten Schrottkisten für mich zum ersten mal in eine Kampange eingefügt haben ohne dabei bemüht zu wirken. Es macht Sinn, dass Piraten und Milizen auf den Schlachtfeldern des Bürgerkriegs nach halbwegs funktionstüchtigen Überresten suchen und diese wieder irgendwie flott machen.
Auch die Sagittarius die einen nicht unähnlichen Hintergrund hat passt da gut ins Bild.
Mich wundert es, dass du dich bei den Vasudanern da ziemlich zurück gehalten hast. Mir scheint das meiste hast du nur in Cutszenen verwendet. Eigentlich hättest du dich da ja richtig austoben können.^^

Dann noch der Ort der Handlung.
Die Adhara-Koalition scheint mir eine logische Wahl. Sie liegt nahe an den NTF-Systemen, ist trotzdem relativ weit von den Hauptsystemen entfernt und hat Verbindungen zu unbekannten Systemen.

Große Magenschmerzen bereiten mir die Shivaner. Ganz ehrlich, das kauft uns keiner ab. Die GTVA würde keine Shivaner in ihrem Hinterhof dulden. Sie würde sofort und mit aller Härte reagieren sobald auch nur ein Jäger irgendwo auftaucht.
Wir brauchen die auch nicht im Prolog um sie später in der Hauptkampagne auftauchen zu lassen. Das lässt sich via unbekannte / kürzlich stabilisierte Sprungknoten viel besser arrangieren als so ein riesiges Logikloch zu produzieren.

Die toten Alien mit ihren Drohnen sind ein Punkt wo ich absolut unschlüssig bin. Ich sehe ihre Notwendigkeit nicht. Sehe davon abgesehen aber auch kein Argument gegen sie. Es hängt wohl von der Rolle von Strangelove ab, die dieser Doktor noch spielen wird.

Die Piraten sind noch ein Thema. Also vorab, das hier ist nicht Derelict, und meine Kritik ist nicht so heftig wie Derelict.
Dennoch: Piraten gehen kein unnötiges Risiko ein. Wenn sie einen Transporter abschießen haben sie genau nichts gewonnen. Sie haben bestenfalls Treibstoff und Munition verschwendet - und davon haben sie nicht viel. Schlimmstenfalls haben sie Jäger/Schiffe und Piloten/Mannschaften verloren.

Für die Red Devils mögen etwas andere Regeln gelten, wenn sie sich als Freiheitskämpfer gebaren. Aber auch hier muss man die Frage stellen, was ihnen welche Aktion bringt. Das muss nicht sofort offenbart werden (sollte aber langfristig ein Puzzelteil im Gesamtbild abgeben), aber gerade Dinge die deutlich gegen ihre Ziele wirken würden, wie das Töten von (sympathisierenden) Zivilisten sind doch zu hinterfragen.

Vom erzählerischen Standpunkt aus, will ich gar nicht darauf herum hacken, dass ich die Kampagne eher direkt mit dem Start als Piraten begonnen hätte. Das soll mal vollkommen egal sein. Du hast dich für einen anderen Weg entschieden und das ist auch so in Ordnung. Das jedoch in Kombination der Summe der Kritikpunkte die ich nannte, weckt im Spieler nun aber eine Erwartungshaltung für eine Fortsetzung. Und der will nicht wissen, wie die Vasudaner nun die Piraten jagen. Er will wissen, wie die Piraten Adhara in die Freiheit führen oder zumindest dafür kämpfen oder wofür die Red Devils überhaupt kämpfen. Die Erwartungshaltung ist einfach die, dass man nun die Dinge als Pilot von McCarthy erleben will.

Zuletzt möchte ich noch auf einen Punkt kommen, der im negativen immer und häufig kritisiert wird, im positiven aber kaum erwähnt wird. Das eigentliche Fredden, also das Handwerkliche. Was ich bisher von dir gespielt habe, glänzte durch gute Balance und hervorragendes Timing. Die Schlachtschiff-Choreographie war immer ein Manko. Davon war dieses mal nichts zu spüren. Ob das nun an der kleineren Rahmenbedingung liegt oder nicht sei dahin gestellt. Du zeigst jedenfalls, dass du deine gute Qualität auch weiter steigern kannst.

@Novachen und @Alexander
Ich bin nun auf keinen eurer Beiträge direkt eingegangen, denke aber, dass sie in diesem Fazit adäquat mit einbezogen worden sind.
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22. Jun 2018, 20:44

Habe mal dein Review jeweils in Spoiler Tags verpackt. Würde das bei Reviews auch empfehlen aus Rücksicht vor Spielern, die diese noch nicht gespielt haben. Diejenigen, die das interessiert oder betrifft, können die ja aufklappen.

Und du gehst ja auch ziemlich tief auf die Handlung ein.

[spoiler][/spoiler] ist der richtige Tag dafür. Willst du dem Spoiler Text auch eine Überschrift geben dann nutze [spoiler title=TITEL][/spoiler]

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23. Jun 2018, 15:13

Danke für das Fazit.

Das die vasudanische Seite nicht so richtig zu Wort kommt war Absicht. Das soll in Akt 1 geschehen, wenn man auf der Seite der Vasudaner spielt. Zudem soll der Ehren- und Handlungs-Kodex der Vasudaner auch wenig Platz für Emphatie lassen. Dafür ist dort viel Platz für übersteigertes Selbstbewusstsein und religiös motiviertes Handeln.

Den neu entdeckten Aliens bzw. ihren Überresten fällt die Rolle der Wegbereiter zu. Irgendwie müssen die Shivaner ja zurückkehren können. Irgendwie SIND sie ja schon zurückgekehrt. Auch das soll in Akt-1 geklärt werden.
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14. Jul 2018, 10:51

Habe mit der neuen Version auch mal angefangen.

Mir ist aufgefallen, dass die Kampagnendatei tatsächlich nicht mit den Missionen übereinstimmt.
GNP09a ("Totenreich") und GNP09b ("Gegenschlag") sind der Kampagne nicht zugewiesen, dazu soll es eigentlich noch eine GNP11.fs2 als Endmission geben... die letzte ist aber GNP10 ("Die große Armada").

Habe jetzt als letztes die Mission GNP03 ("Dämmerung am Nil") gespielt. Gab ja durchaus schon in dieser Hälfte der Kampagne ein paar Änderungen und Neuerungen im Vergleich zur alten Version. Ein paar Bugs sind mir aber aufgefallen, G-Man redet mit einer weiblichen CBAnim, dazu ist Princess in einer Mission gestorben (soll wohl eigentlich nicht passieren)... und hatte dazu auch noch eine männliche Sprachdatei :biggrin: .

Okay, was soll ich sagen, diese Version hat etwas mehr Story, etwas tiefergehende Charakterentwicklung. Aber diese totale NTF-Glorifizierung selbst innerhalb der GTVA-Abteilungen in den Grenzwelten finde ich nach wie vor etwas übertrieben... da gibt es ja nur Prinzesschen, die da ihren Weg zwischen den extremen NTF-Liebhabern finden muss. Okay, Junior ist auch nicht wirklich davon überzeugt, dass die NTF die Guten gewesen sein sollen.

Gut, der ganze Mix zwischen Retail- und TTS-Sprachdateien wird mir wohl nie gefallen. So wie es hier eingesetzt wird, haben mir nur die Vasudaner gefallen, eben weil das sowieso ein Übersetzer ist.

Ansonsten wird jetzt auch der Fiction Viewer mehr eingebunden, wie gesagt, es gibt etwas mehr Story, die ich soweit ganz gut finde. Auch finde ich die Ergänzungen und Neuerungen überwiegend ganz sinnvoll, Highlights waren für mich bisher die Mission, wo man in den Asteroiden fliegt und natürlich die FSG Mission, mit den ganzen Auftritten diverser (ehemaliger) Forummitgliedern. Konnte mir da ein Grinsen nicht verkneifen bei :laugh:.

Aber da die Kampagnendatei unvollständig ist, werde ich das weiterspielen wohl erstmal aussetzen, auch weil die Nummerierung der Missionen mir eh nicht ganz klar scheint, GNP-01a und GNP-01b finden erst nach GNP-02 statt und sowas :laugh:
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